Nach Krimitag: Ziel bereits erreicht!

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Die Qualifikationswettfahrten sind nun vorbei und wir haben insgesamt sechs aufregende Rennen absolviert.

Am Montag starteten wir mit mehreren Stunden Verspätung das erste Rennen, weil wir auf Wind warten mussten. Wir machten einen guten Steuerbordstart und fuhren auf die rechte Seite raus. Leider war der Wind auf der linken Seite stärker als sonst und wir ordneten uns am Ende des Feldes ein. Mit unserem guten Speed kämpften wir uns Boot für Boot vor und erreichten einen akzeptablen 18. Platz im Ziel. Doch um unsere Ziele zu erreichen, mussten wir uns steigern!

Vor dem zweiten Rennen des Tages drehte der Wind weiter nach links und wir waren uns sicher, dass wir über die linke Seite aufkreuzen mussten. Leider drehte der Wind im Rennverlauf rechts  und wir lagen abgeschlagen hinten. Wir gaben nicht auf, kämpften um jeden Platz und hatten für den letzen Schlag ins Ziel bereits zehn Boote hinter uns gebracht. Plötzlich starb der Wind vor dem Ziel und wir schoben uns wieder bis an die führenden Teams heran. In einem engen Finale segelten wir auf einen sehr glücklichen 10. Platz vor und lagen somit nach diesem Tag immer noch auf dem 21. Gesamtrang.

Für den letzten Qualifikationstag war klar, dass wir uns weiter steigern mussten, um eine sicher Platzierung in der ersten Hälfte des Feldes zu erreichen. Wieder mussten wir auf den Wind warten, doch am frühen Nachmittag konnten wir endlich starten.

Top motiviert gingen wir ins erste Rennen des Tages. Wir hatten einen guten Start und doch im Rennen zu viele „Baustellen“, sodass uns nur ein weiterer 18. Platz blieb. Wir waren sehr enttäuscht und sahen bereits unsere Ziele unerreichbar werden.

Im nächsten Rennen sortierten wir uns vom Start weg im vorderen Drittel des Feldes ein und absolvierten ein gutes Rennen bis auf dem 11. Platz.

Mit einer „Letzte Chance-Einstellung“ starten wir in das letzte Qualifikationsrennen. Wir starten an der richtigen Seite und waren unter den ersten zehn Teams platziert. Wir arbeiteten uns weiter nach vorne. In der zweiten Runde nahm uns ein italienisches Team die Vorfahrt und wurde nachher durch einen Protest von uns disqualifiziert. Damit ersegelten wir einen sehr guten 8. Platz im letzten Rennen.

Wir fuhren in den Hafen und waren uns sicher, dass unsere heutige Leistung leider nicht für eine Qualifikation für die sogenannte Goldfleet ausreicht. In der Goldfleet segeln für die nächsten Tage nur die ersten 25 Boote gegeneinander und können sich somit nicht mehr weiter in der Ergebnisliste verschlechtern.

Nach Klärung von zahlreichen Fehlern in der Ergebnisliste war nach mehreren aufregenden Stunden klar, dass wir uns doch knapp für diese Goldfleet qualifiziert haben und somit unser vorgenommenes Ziel bereits jetzt erreicht haben.

Wir sind überglücklich und freuen uns nun auf weitere spannende Rennen mit den besten Teams Europas. Wir geben weiterhin alles und hoffen nach diesem aufregenden Tag uns noch weiter verbessern zu können.

Die aktuellen Ergebnisse sind auf folgender Seite zu finden: www.49ereuropeans.org

Beste Grüße vom Gardasee,

Tom und Tim