Sehr guter Regattastart in Südfrankreich

Wir sind nun seit acht Tagen mit unserem 49er im französischen  Hyères am Mittelmeer. Wir nehmen gerade an unserem zweiten Weltcup dieser Saison teil. Zur Vorbereitung und zum weiteren Training sind wir eine Woche vor Regattastart angereist. Leider könnten wir nur die ersten zwei Tage wertvolle Zeit auf dem Wasser verbringen, weil die restliche Zeit von stürmischen Winden geprägt war.

Pünktlich zum Regattastart an diesen Sonntag haben der Wind und die Welle etwas abgenommen, sodass wir mit den anderen 61 internationalen Teams gut in den Weltcup starten konnten.

Leider begann für uns der erste Weltcuptag wieder mit einer Ernüchterung. Noch vor dem ersten Rennen haben wir uns auf der Kreuz in einer Welle überschlagen. Durch die Wucht des Wassers ist leider ein kleiner Schaden an unserem 49er entstanden, wodurch wir im ersten Rennen nicht mehr unseren Gennacker bergen konnten. Wir mussten das Rennen aufgeben und es mithilfe unseres Trainers notdürftig reparieren.

Nach diesem holprigen Start waren wir trotzdem topmotiviert. Bei sehr anspruchsvollen und anstrengenden Bedingungen segelten wir noch zwei sehr gute Rennen. Wir hatten eine sehr gute Bootsgeschwindigkeit und die Manöver liefen hervorragend.

Der heutige zweite Wettfahrttag startet sehr früh, aber auch windstill. Gemeinsam mit vielen anderen Deutschen Seglern nutzen wir so die Zeit für nette Gespräche. Gegen Mittag frischte der Wind dann aber auf und wir könnten weitere drei Wettfahren absolvieren. Obwohl wir heute nicht immer am Start frei losfahren konnten, gelang uns trotzdem eine schöne Startkreuz. Gemeinsam mit der Weltspitze rundeten wir im vorderen Feld die Tonnen und ersegelten hervorragende Platzierungen. Im ersten Rennen kamen wir sogar als 11. Team ins Ziel.

Nach diesem Tag befinden wir uns momentan im sehr guten Mittelfeld der Ergebnisliste. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir wollen mehr und geben nun die drei folgenden Tage weiter Vollgas. Bericht folgt ….

Viele Grüße,

Tom und Tim