Motivierender erster Weltcup

Letzten Freitag haben wir unseren ersten Weltcup dieser Saison abgeschlossen. Die ganze letzte Woche über haben wir bei meist traumhaftem Segelwetter (mäßiger Wind und Sonne) auf Mallorca mit 68 weiteren Teams aus 24 Nationen viel Wettkampfpraxis sammeln können.

Wie bereits im letzten Bericht erwähnt sind wir ein paar Tage vor dem Event nach Mallorca gereist. Wir nutzen diese Zeit für letzte Materialtests, zur Vorbereitung unseres 49ers und für letzte Trainingseinheiten auf dem Wasser. Alles lief hervorragend und wir starteten am Montag sehr motiviert in die Wettfahrten. Da wir noch immer zu den jüngsten Teams international zählen, geht es für uns wie schon die letzten Jahre hauptsächlich um Erfahrung sammeln und das Gelernte umzusetzen und weiter zu vertiefen. Wir nahmen uns vor für diese Regatta vor unsere Quote mit guten Starts weiter zu erhöhen und weiter an der sogenannten Fahrtechnik zu arbeiten, damit wir an die Geschwindigkeit der Top-Teams herankommen. Ein weiterer wichtiger Punkt der uns teilweise noch viele Plätze kostet, ist das Antizipieren von Situation und darauf zu reagieren. Das Ziel war nun uns in den oben genannten Punkten zu verbessern.

Das erste Rennen startete gleich ganz gut für uns. Wir setzten unsere Aufgaben um und ersegelten eine gute Position im Mittelfeld. Im anschließenden zweiten Rennen hatten wir eine Kollision mit einem anderen Team, wobei wir ein 20cm großes Loch im Bootsrumpf davontrugen. Leider mussten wir dieses Rennen in einer aussichtsreichen Position aufgeben und die halbe Nacht lang das Loch zu laminieren, damit wir die nächsten Tage weitersegeln konnten. Insgesamt konnten wir uns die ersten drei Tage eher selten am Start durchsetzten und erreichten sehr gemischte Platzierungen.

Für die verbliebenen Wettfahrten dieses Weltcups verbesserten wir nochmal unseren Ablauf in der direkten Phase vor dem Start. Nun gelang es uns nach fast jedem Start gut im Feld zu positionieren und wir konnten unsere Ergebnisse im Ziel verbessern.

Besonders in den letzten der insgesamt 15 Wettfahrten haben unsere Aufgaben gut bearbeiten können und sind dafür belohnt worden.

Nun haben wir eine Woche segelfrei und werden uns in Kiel regenerieren. Schon den kommenden Sonntag geht es dann weiter für zwei Wochen nach Südfrankreich. Dort findet der zweite Weltcup dieser Saison auf europäischen Boden statt. Wir werden auf diesem Revier das erste Mal mit unserem 49er segeln und hoffen, dass wir wieder viel Zeit auf dem Wasser verbringen können. Wir werden auch darüber wieder ausführlich berichten.

 

Tom und Tim